Anwalt für Bankenrecht und Widerruf

Wir beraten und unterstützen Sie gerne bei allen Fragen rund um Ihr Widerrufsrecht!

Die Möglichkeit des „jahrelangen“ Widerrufs von Darlehensverträgen, auch als „Widerrufsjoker“ bezeichnet, war in aller Munde. Banken haben über Jahre hinweg unwirksame Widerrufsbelehrungen verwendet, so dass der Darlehensnehmer nicht korrekt über sein Widerrufsrecht belehrt wurde und die normalerweise 14-tägige Frist zum Widerruf von Darlehensverträgen nicht zu laufen begonnen hat. Dies hat zur Folge, dass Verbraucher grundsätzlich auch noch Jahre später von ihrem Widerrufsrecht Gebrauch machen können.

Im Falle einer fehlerhaften Widerrufsbelehrung zu Ihrem Darlehensvertrag bestehen deshalb auch heute noch die folgenden Möglichkeiten:

  • Ausstieg aus dem Vertrag ohne Anfall einer Vorfälligkeitsentschädigung,
  • sofern der Darlehensvertrag bereits abgewickelt wurde: Rückforderung bereits gezahlter Vorfälligkeitsentschädigungen,
  • Loslösung von einem teuren Vertrag mit der Option, zu den aktuellen, deutlich niedrigeren Zinsen, einen neuen Darlehensvertrag abzuschließen.

Die Anforderungen an die Widerrufsbelehrungen der Banken und Sparkassen sind hoch. Bereits kleinste Fehler oder nur ein einziges Wort können dazu führen, dass Sie Ihr Recht auf Widerruf heute noch ausüben können. Wir empfehlen daher, dass Verbraucher ihre bestehenden Verträge überprüfen lassen.

Die Rechtsprechung entscheidet zunehmend verbraucherfreundlich. Im letzten Jahr sind bahnbrechende Entscheidungen des Bundesgerichtshofs ergangen, welche den Banken die Argumentation zu einer Verwirkung oder einem angeblich rechtsmissbräuchlichen Verhalten bzw. Verstoß gegen § 242 BGB immer schwieriger bis unmöglich machen.

Gerne prüfen wir, ob Ihnen heute noch das Widerrufsrecht zusteht und schätzen Ihren daraus resultierenden finanziellen Vorteil. Die Erfahrung der Überprüfung diverser Widerrufsbelehrungen hat gezeigt, dass die ganz überwiegende Anzahl an Widerrufsbelehrungen Fehler bei der Setzung und Beschreibung der Fristen aufweist oder inhaltlich oder optisch abweichend von dem gesetzlichen Muster dargestellt wurde. Es existiert zum Widerrufsrecht eine Fülle an gerichtlichen Entscheidungen, die es zu Ihren Gunsten zu berücksichtigen bedarf. Wir greifen bei unserer Arbeit auf aus der Überprüfung diverser Widerrufsbelehrungen unterschiedlichster Banken sowie Sparkassen bundesweit – gerade aber auch aus Darmstadt und dem Rhein-Main-Gebiet – gewonnene Erfahrungen zurück und können Ihnen deshalb in der Regel auch die Erfahrungen mit der jeweiligen Gegenseite schildern.

Auch in Zusammenhang mit dem Abschluss von Lebens- oder Rentenversicherungen haben Versicherer häufig nicht richtig über das Widerspruchsrecht belehrt. Mit der Folge, dass Verbraucher noch heute widerrufen können. Der Bundesgerichtshof hat hierzu explizit entschieden, dass derjenige, der zwischen dem 29. Juli 1994 und dem 31. Dezember 2007 eine Lebens- oder Rentenversicherung abgeschlossen hat, diese unter bestimmten Voraussetzungen noch rückabwickeln kann. Ein erfolgreicher Widerspruch oder Rücktritt führt zur Rückabwicklung. In diesem Fall erhalten Sie die eingezahlten Beiträge zurück und bekommen zudem die Zinsen erstattet. Der Versicherer darf unter Umständen lediglich bestimmte kleinere Posten abziehen. Sofern Sie Ihren Vertrag bereits gekündigt und einen Rückkaufswert erhalten haben, können Sie noch immer widersprechen und Rückabwicklung verlangen. Gerne prüfen wir auch die Widerrufsbelehrung Ihrer Lebens- oder Rentenversicherungen und zeigen Ihnen Ihre Möglichkeiten auf.

Unsere Anwältin für Versicherungsrecht: Francesca Moog

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